Norwegen 2022         

          Finnland 2022         

          Schweden 2022         

fest steht:

das Wohnmobil:
Knaus VAN TI 650 MEG Vansation
(teilintegriert, 6,96m, Klappdusche, Einzelbetten, PV-Anlage, leider nur 2x USB u. keine 12V-Buchse über Bordnetzbatterie, 140PS)



der Zeitraum
13. Mai - 23. Juni 2022
Mein Zuhause ist videoüberwacht und durch Alarm gesichert :-)

Zur Zeit bin ich die Route am planen, die auf die Routenplanung von 2020 aufgebaut ist:
Eigentlich war ja eine 35 tägige Tour im Mai/Juni 2020 geplant. Diese sollte an der Ostküste und ein wenig durchs Inland von Schweden Richtung Norden gehen, dann ganz im Norden Norwegens an die russische Grenze und zurück durch Norwegen an der Westküste. Leider hat dieses kleine Mistviech namens Corona einen Strich durch die Rechnung gemacht.


Stand 23-01-2022

Nun wird die Route umgeplant, ich werde in Norwegen starten (Süden, Westen u. dann Norden) und dann durch Finnland und Schweden weiterfahren, wenn's die Zeit erlaubt ;-).

leider habe ich mich mit meinem Datenvolumen verschätzt, deswegen folgen die Fotos nach meinem Urlaub

Freitag 13. Mai 2022:
Wohnmobil abholen und bepacken

Samstag 14. Mai 2022 (1. Tag / 831 km / Fahrtzeit: 7.45 - 18.50 Uhr / Wetter bei 14 - 19° / sonnig / Durchschnitt in Fahrt 84 km/h gesamt 73 km/h / Übernachtung in Hirtshals auf 1 m)

Ich bin morgens um 7.45 Uhr losgefahren und hatte überwiegend nur Autobahn vor mir. Die Fahrt hat ganz gut geklappt. Ab Hamburg kamen bis Hirtshals zum Teil starke seitliche Windböen auf. Dadurch wurde das fahren natürlich anstrengend und unangenehm. Aber es hat alles gut geklappt und ich bin gut angekommen. Ich konnte direkt neben dem Fähranleger der Fjord Line auf einem Stellplatz übernachten.
In diesem Urlaub habe ich 1 ½ langweilige Tage eingeplant und dieses war der eine. ;-).

Sonntag 15. Mai 2022 (2. Tag / 220 km (1051 km)  / morgens aufstehen um 6.45 Uhr bei innen 13° außen 9° / Wetter bei 17 - 19° / sonnig und windstill auf der Fähre, bewölkt auf dem Land / Fahrtzeit: 7.15 - 18.50 Uhr / Durchschnitt in Fahrt 54 km/h-gesamt 46 km/h / Übernachtung in Oslo-Sjølyst auf 2 m)

Die Nacht war nicht ganz so toll aber ging, ich wurde in den Schlaf geschaukelt und Stand direkt unter einem Windrad ;-). Heute bin ich um 6.45 Uhr aufgestanden und fuhr zum Fähranleger der Fjord Line. Die Fähre hat dann um 8.45 Uhr abgelegt und fuhr bis 13.30 Uhr nach Langesund. Nun bin ich zu Anfang eine schöne Strecke gefahren und meinen ersten Punkt angefahren, ok war nur ein Tunnel und zwar der Spiraltunnel in Drammen. Er geht in sechs Kehren (Schneckenwindungen) auf einer Länge von 1650 m vom Portal auf 50 m Seehöhe bis zum oberen Ausgang auf 213 m Seehöhe. Dann fuhr ich weiter durch schöne Landschaften, die dann ca. 20 km (Luftlinie) vor Oslo aufhörten, ab da fuhr ich von Vorort zu Vorort. Ich hatte schon um 17.00 Uhr angefangen einen geeigneten Übernachtungsplatz zu suchen, aber hier war es dann endgültig vorbei, was zu finden. Dann habe ich den Jachthafen Sjølyst gefunden, wo die Übernachtung normalerweise Geld kostet, aber es ist niemand da, der Abrechnen will. Morgen früh mal schauen.
Diese war der ½ eingeplante langweilige Tag.

Montag 16. Mai 2022 (3. Tag / 260 km (1311 km)  / morgens aufstehen um 6.20 Uhr bei innen 13° außen 9° / Wetter bei 13 - 19° / Fahrtzeit: 6.53 - 17.25 Uhr / Durchschnitt in Fahrt 50 km/h-gesamt 25 km/h / Übernachtung in Rjukan auf 403 m)

Die Nacht war gut, ruhig und nicht windig. Ich stand morgens um 6.20 Uhr auf, habe mir mein Teewasser gekocht einen Tee getrunken und fuhr um 6.53 Uhr los. Um 7.13 Uhr habe ich dann einen Parkplatz in Oslo gefunden und habe mich hier ein wenig rumgetrieben. (Hafenbereich, Opernhaus usw. Bilder folgen) Um 9.48 Uhr fuhr ich dann weiter nachdem ich ca. 35 € Parkgebühren bezahlt habe. Nun fuhr ich weiter zu meinem nächsten Tagesziel den Kongens Utsikt (Kings View) Aussichtspunkt, der auf ca. 400 m Höhe lag. Hier hatte man dann eine super Aussicht über eine faszinierende Seenlandschaft und im Hintergrund sah man dann ein paar schneebedeckte Berge, das ist Norwegen (Bilder folgen auch). Nach einem gewissen Aufenthalt fuhr ich weiter um diese Seenlandschaft herum. Dann kamen mal wieder ein paar mautpflichtige Straßen, bis ich in eine Berglandschaft abgebogen bin. Hier fuhr ich dann von einer Höhe von ca. 50 m auf 1260 m hoch, womit ich nicht gerechnet hatte und ich zum Teil nur im 2ten Gang mit 30 km/h hochfuhr. Ich habe dann auch das erste mal Schnee aus der Nähe gesehen. Von der Passhöhe ging es dann wieder runter, bis ein Schild kam, dass die nächsten 10 km ein Gefälle von bis zu 10% haben. Hier fuhr ich dann auch mit ca. 30 km/h und Stotterbremsen runter. Nun wurde es auch Zeit, mir wieder einen Stellplatz für die Übernachtung zu suchen. den fand ich dann auch schnell, denn das war mein nächster Anfahrpunkt die Krossobanen (Norwegens älteste Zwei-Seilbahn).

Dienstag 17. Mai 2022 (4. Tag / 489 km (1800 km) / morgens aufstehen um 6.30 Uhr bei innen 10° außen 5° / Wetter bei 5 - 19° / Himmel: Sonne / Fahrtzeit: 6.37 - 18.20 Uhr / Durchschnitt in Fahrt 60 km/h / Übernachtung am Dorgefoss (Wasserfall) auf 480 m) 

Die Nacht war gut, Nachts wurde es ein wenig frisch und ich musste mir was wärmeres anziehen. Ich Stand um 6.30 Uhr auf und durchzog mein Morgenritual ;-). Dann fuhr ich um 7.40 Uhr los. Der Tag heute ging sofort mit ein paar Höhenmetern los. Innerhalb von 30 Min. war ich auf doppelter Höhe, also auf über 800 m und dann ging es weiter hoch ins Rauland Ski-Gebiet. Die Strecke war heute sehr anspruchsvoll für das Fahrzeug, denn es gab den ganzen Tag eine Berg- und Talfahrt z. Teil wieder mit 10% Steigung und Gefälle. Der höchste Punkt heute war der Haukelifjell den ich bei 1013 m erreicht habe und alles weiß war bei strahlendem Sonnenschein und 7°, ich war wieder einmal total begeistert. Auch habe ich mir wieder einmal (also eigentlich wie jeden Tag) einen Espresso gegönnt, der kostete ca. 3 € in der Tanke, aber da ich das ja von den Jahren vorher kannte, habe ich mir gleich einen doppelten gegönnt. Denn der kostet hier in Norwegen in der Tanke, dass gleiche oder auch schon mal 50 Cent mehr ;-). Dann fing ich heute schon um 16.45 Uhr mir einen Stellplatz zu suchen, was aber in einer bergigen Landschaft nicht so einfach ist, denn man steht irgend wie immer schräg und kann dieses nicht unbedingt immer ausgleichen. Aber dann endlich, habe ich doch einen akzeptablen gefunden. Und für heute habe ich die Nase voll, bin aber total glücklich.
Ps.: Heute war Nationalfeiertag in Norwegen, Autos hatten Wimpel an den Fenstern, Fahnen waren gehisst und die Leute liefen in Trachten herum.

Mittwoch 18. Mai 2022 (5. Tag / 351 km (2151 km) / morgens aufstehen um 7.00 Uhr bei innen 12° außen 9° / Wetter bei 9 - 19° / Himmel: bedeckt / Fahrtzeit: 7.53 - 17.12 Uhr / Durchschnitt in Fahrt 55 km/h-gesamt 38 km/h / Übernachtung in Ropeid (Saudafjord) auf 1 m)

Heute stand ich um 7.00 Uhr auf, dann habe ich mich fertig gemacht und fuhr los. Heute war ein Tag Brücken, Fähren und Tunnel, der längste war allerdings nur 6 km lang und hat mich z. Teil unter Stavanger durchgeführt (es werden noch längere kommen), dieser hatte auch wieder in der Mitte einen Kreisverkehr. Der kürzeste Tunnel war 300 m. Ab 11 Uhr, da war ich kurz hinter Stavanger, gab es für eine Stunde starken Regen. Dann fuhr ich eigentlich nur noch bei nassen Straßen und Nieselregen weiter bis zum Svandalsfossen (Wasserfall). Den kann man sich eigentlich von unten von der Straße aus anschauen. Hätte ich da heute gemacht, wäre ich total nass geworden. Allein nur das Spritzwasser, ich schätze mal die 3-face Menge von einer normalen Dusche auf einen m². Dann fuhr ich weiter um mir einen Stellplatz zu suchen und plötzlich ging die Ad-Blue Kontrollleuchte an. Da ich einen 10 Liter Kanister bei hatte, konnte ich das Zeugs sofort nachfüllen. Einen Stellplatz habe ich dann aber auch verhältnismäßig schnell gefunden. Dieses war ein alter Fähranleger am Saudafjord, richtig toll.

Donnerstag 19. Mai 2022 (6. Tag / 254 km (2405 km) / morgens aufstehen um 6.50 Uhr bei innen 13° außen 9° / Wetter bei 9 - 14° / Himmel: unterschiedlich bewölkt mit Sonne / Fahrtzeit: 8.05 - 18.01 Uhr / Durchschnitt in Fahrt 46 km/h-gesamt 27 km/h / Übernachtung in Samnanger auf 2 m)

Heute stand ich um 6.50 Uhr auf und fuhr bei trockenen Straßen um 8.05 Uhr los. Das Wetter blieb auch den ganzen Tag so, mal mehr, mal weniger bewölkt. Heute war auf jeden Fall der Tag der Tunnel, das ging morgens los mit einen 30 m langem, dann fuhr ich weiter und es kam ein 7410 m langer. Diese haben mich dann den ganzen Tag an folgenden Fjorden begleitet Åkrafjord, Sörfjord, Hardangerfjord, Samnangerfjord. Nach 10 Tunneln habe ich aber aufgehört zu zählen, denn die hatte ich schon vormittags hinter mir und es sich noch jede Menge dazu gekommen. Morgens hatte ich mir wie immer einen doppelten Espresso gegönnt, dieser war bei Shell, war mit 4,31 € teuer und war längst nicht so gut wie die vorherigen. Der bei Circle K gestern kostete 3,24 € und war sehr gut, genau wie der bei YX Bykle für 3,43 €. Nachdem ich den Kaffee auf hatte ;-) habe ich dann einen Baumarkt gesucht in dem ich Ad-Blue kaufen konnte das Zeug kostet hier im 5 Liter Kanister knapp 19 €, ist also doppelt so teuer wie in Deutschland. Nun fuhr ich weiter an den o. g. Fjorden entlang. Um 16.45 Uhr fing ich dann wieder über die park4night-App an nach einem Stellplatz zu suchen. Diese zeigte mir genug an, aber den einen gab es nicht mehr, auf dem anderen fanden Bauarbeiten statt und den nächste sollte mittlerweile Geld kosten. Dann habe ich aber doch um 18.00 Uhr einen gefunden der passte, ein Parkplatz mit Kinderspielplatz am Fjord. Abends fing es dann leicht an zu regnen, es gab aber nicht viel.

Freitag 20 Mai 2022 (7. Tag / 279 km (2684 km) / morgens aufstehen um 6.50 Uhr bei innen 14° außen 10° / Wetter bei 10 - 19° / Himmel: meist bewölkt mit vereinzelten sonnigen Stellen, Nachmittags strahlender Sonnenschein / Fahrtzeit: 7.47 - 17.34 Uhr / Durchschnitt in Fahrt 54 km/h-gesamt 29 km/h / Übernachtung in Brimnes am Eidfjord auf 1 m)

Diese Nacht war echt gut, ich habe ca. 8 Stunden am Stück geschlafen, als ich das das letzte mal geschafft habe war ich glaube ich 20 Jahre oder ;-) :-). Also morgendliche Ablauf und los Richtung Bergen. In Bergen musste ich mir einen Parkplatz für ein Wohnmobil suchen, den es offiziell direkt in Bergen nicht gibt, was ich nicht wusste. Ich habe echt eine ganze Weile nachgefragt, die Parkhäuser haben nur eine Höhe von max. 2,5 m. Ich stand mal wieder vor einem und kam nicht rein, dann habe ich im gegenüberliegendem Hotel (Thon Hotelgruppe) nachgefragt, was ich natürlich in englisch machen musste und es deswegen "leichte" Verständigungsschwierigkeiten gab ;-). Die Rezeptionistinen wussten aber auch keinen und haben bei Ihrem Manager nachgefragt. Der sagte ich könne zu dem anderen Thon Hotel, ca. 600 m entfernt fahren, die haben einen großen Außenparkplatz und könnte da für ein paar Stunden für ca. 19 € parken, Dieses tat ich dann auch und machte mich auf um mit der Fløibanen zum Fløyen Hausberg in Bergen zu fahren. Dort hielt ich mich dann ein wenig auf, machte Fotos und ging ein wenig spazieren. Dann ging es zurück und ich fuhr weiter (Endlich die Städte hinter mir lassen, also Oslo und Bergen, wer es nicht weiß, ich hasse Großstädte, in Norwegen kommt noch dazu, das alle Nasen lang ein Zebrastreifen ist und die Fußgänger Vorgang haben, einige schauen noch nicht einmal. Da muss unsereiner echt aufpassen). Nun begann der wirkliche Tunneltag, denn ich habe jede Menge Tunnel mitgenommen. Dann habe ich mir noch den Skjervsfossen (Wasserfall) angeschaut, bevor das mit den Tunneln weiter ging. Mir kam es vor, als ob ich mehr Tunnel als Tageslicht gesehen habe. Der längste, auch wieder mit einem Kreisel, der dann übrigens blau beleuchtet war, war der Vallaviktunnel. Wie ich da raus kam überquerte ich dann die Hardangerbrua (Brücke) und fand dann kurze Zeit später meinen Stellplatz, wieder an einem geschlossenen Fähranleger, dieses mal aber direkt neben der Hauptstraße.

Samstag 21. Mai 2022 (8. Tag / 343 km (3027) / morgens aufstehen um 7.15 Uhr bei innen 15° außen 11° / Wetter bei 3 - 15° / Himmel: Regen bzw. regnerisch / Fahrtzeit: 8.39- 17.06 Uhr / Durchschnitt in Fahrt 57 km/h-gesamt 41 km/h / Übernachtung in Tveit (Sognefjord) auf 1 m)

Nacht war doch relativ ruhig, hatte ich nicht erwartet. Morgens das alltägliche Ritual und los. Ich fuhr bei regen los und ich habe mir als erstes den Vøringsfossen (Wasserfall-Treppenbrücke) angeschaut. Dann habe ich mich auf eine Höhe von bis zu 1251m begeben und bin ca. 100 km, bei Nieselregen oder auch schon mal ohne, auf einer Höhe von über 1000 m geblieben. Dann ging es wieder runter auf nur 500 m Höhe um dann auch wieder auf über 1100 m anzusteigen. Und dann fuhr ich runter zum Sognefjord auf 0m. Nun wollte ich hoch zur Aussichtsplattform Stegastein und weiter über die Schneestraße (Snøveg-48km), die hat aber noch Wintersperre, was ich nicht wusste. Also fuhr ich weiter um die Stalheimskleiva zu fahren, dieses ist eine Strecke von 1,5 km mit einer Steigung von bis zu 20%, die leider wegen Bauarbeiten gesperrt war. Hier bog ich dann nicht ab und fuhr direkt weiter zum Tvindefossen (Wasserfall). Als ich meine Fotos geschossen hatte fuhr ich weiter zum Sognefjord, nicht ohne mal wieder ein paar Tunnel zu durchfahren, wovon die beiden Längsten 11,4 km und 7,1 km waren. Nun suchte ich mir einen Stellplatz, welcher ein Picknickplatz, wieder mal direkt an der Hauptstraße war, nur das diese, nur zum ca. 3 km entfernten Fähranleger führt. Nun fing es auch wieder an zu regnen.

 Sonntag 22. Mai 2022 (9. Tag / 331 km (3358 km) / morgens aufstehen um 7.15 Uhr bei innen 14° außen 11° / Wetter bei 6 - 18° / Himmel: morgens bedeckt aber trocken aufklarend bis strahlendem Sonnenschein / Fahrtzeit: 8.03 - 17.20 Uhr / Durchschnitt in Fahrt 50 km/h-gesamt 36 km/h / Übernachtung in Stryn am Innvikfjord auf 3 m)

Heute Nacht hat es geregnet, hatte ich so mal kurz wahr genommen. Morgens fuhr ich nach 3 km als erstes auf eine Fähre mit Zwischenstation, bedeutet ich fahre drauf, war übrigens der einzige und musste dann an der Zwischenstation runter fahren um direkt wieder drauf zu fahren :-). Fuhr dann als erstes den Gaularfjellet-Aussichtspunkt an, den ich nach einer Stunde und wieder einmal 800 Höhenmetern erreicht habe. Hier schoss ich wieder einmal so einige Fotos im Schnee (so viel Schnee wie in diesem Urlaub habe ich die letzten zig Jahre Zuhause nicht gesehen). Hiernach besuchte ich dann die Wasserfälle Likholefossen, Eikelandfossen und Laukelandsfossen. Dann fuhr ich weiter zum Briksdalsbreeen (Gletscher) von dem ich dann aus der Ferne einige Fotos schoss (bin ja lauf faul und total unsportlich). Nun suchte ich mir in der Nähe einen Stellplatz, was aber wieder nicht so einfach war, denn entweder Du darfst da nicht übernachten (sind dann die schönsten Plätze) oder sie wollen Geld fürs übernachten. Ich fand aber einen in Stryn auf einem Bussparkplatz und morgen geht's weiter. Ups, nach dem schönen Wetter fängt es jetzt gerade an zu regnen. Egal.

 Montag 23. Mai 2022 (10. Tag / 332 km (3690 km) / morgens aufstehen um 6.40 Uhr bei innen 16° außen 12° /  Wetter bei 10 - 12° / Himmel: bedeckt aber trocken anschließend fast Dauerregen / Fahrtzeit: 7.52 - 17.30 Uhr / Durchschnitt in Fahrt 51 km/h-gesamt 34 km/h / Übernachtung in Nordfjordeid am Eidfjord auf 1 m)

Heute stand ich um 6.40 Uhr auf und erledigte so meine Dinge. Die Nacht war unerwartet ruhig und es konnte losgehen. Heute war ich als erstes einkaufen, die günstigsten sollen Kiwi, Rema 1000 (ist vergleichbar mit Aldi o. Lidl) und Spar (ist vergleichbar mit Rewe) sein wovon Spar wohl das größte Angebot hat. Ich war im Rema 1000. Dann ging es wirklich los und zwar als erstes zum Kråkernes Fyr (Leuchtturm, kannte ich aus einer Doku aus dem Fernsehen). Die Fahrt dorthin war lang und zum Teil eine Herausforderung, aber das ist ja z. Z. noch jeden Tag. Entweder die Straßen gehen steil hoch, wobei 9% normal ist oder sie sind zusätzlich nur für eine Fahrzeugbreite gebaut. Leider konnte man den Leuchtturm nicht richtig sehen obwohl ich direkt daneben stand. Er ist natürlich zur Meerseite gebaut und gehört zum Haus. Hier kann man einmal rumgehen und dann beginnt auch schon der Abgrund, natürlich durch eine Mauer getrennt. Nun fuhr ich weiter, und machte eine einstündige Pause auf einem Rastplatz wo ich Sicht aufs Meer aus 250m Höhe hatte. Anschließend fuhr ich zum Kannesteinen, diese ist ein Stein, der wie ein Pilz aussieht und ca. 4 m hoch ist. Nun fuhr ich auch hier wieder durch die engen Straßen zurück um zum meinem dritten und letzten Kap zu fahren, dem Vestkapp (Westkap), Nordkap war ich 2003 mit dem Trike und Südkap 2019 mit dem Womo. Diese war wieder wie alle anderen Anfahrten, alles enge Straßen und hoch und runter. Hierbei waren allerdings die letzten 2,9 km mit einen Steigung von 12%. Hier fuhr ich also mit 25 - 30 km/h auf eine Höhe von 496 m hoch. Und plötzlich machte sich mein Fahrzeug bemerkbar und zeigte mir an, das mein Kraftstoff zur neige geht ;-), aber kein Problem, lag ja an der Steigung. War schon aufregend. Oben angekommen hatte man z. Teil eine gute Sicht aber z. Teil auch nicht, weil ein Teil der zügig durchziehenden Wolken unter meiner Höhe war. Nun fuhr ich wieder das 12% Gefälle runter und habe dann auch nach 35 km eine Tankstelle gefunden, passten aber nur 76 Liter in meinen 90 Liter Tank :-). Nun suchte ich mir einen Stellpatz den ich mir über die park4night-App ausgesucht hatte. Heute hat es ab ca. ab 10 Uhr geregnet, war also nicht so toll und es regnet immer noch. Außerdem habe ich auf Grund des Wetters keinen Sat-Empfang, der Laptop-Akku ist fast leer, ich habe keinen Bock rauszugehen und es in der Garage anzuschließen und mein monatl. Datenvolumen ist fast aufgebraucht. Aber wenn ich ehrlich bin ist alles gut ;-).

Dienstag 24. Mai 2022 (11. Tag / 300 km (3990 km) / morgens aufstehen um 7.05 Uhr bei innen 13° außen 9° / Wetter bei 9 - 16° / Himmel: es regnet, wie vermutlich die ganze Nacht schon / Fahrtzeit: 8.24 - 17.49 Uhr / Durchschnitt in Fahrt 43 km/h-gesamt 32 km/h / Übernachtung östlich von Åndalsnes am Isfjord auf 1 m)

Heute stand ich um 7.05 Uhr bei Regen auf und machte mich fertig, dann ging es los nach Ålesund auf den Berg Aksla. Hier konnte man zwar bis oben fahren aber da gab es nur Busshalteplätze, also wenden und wieder runter. Allerdings habe ich auf halber Strecke eine Möglichkeit gefunden um kurz anzuhalten und Fotos zu machen. Dann fuhr ich meine Route weiter Richtung Trollstigen, da ich mir aber nicht ganz sicher war, ob die Straße offen ist oder noch Wintersperre hat, habe ich beim NAF nachgefragt. Falls jemand es nicht weiss, dass sind die norwegischen gelben Engel :-). Die sagten mir, dass auch diese Strecke bis Ende des Monats gesperrt ist. Das ist dann schon die zweite, die gesperrt ist. Heute wollte ich ja eigentlich von der süd-östlichen Seite zum Geiranger-Fjord und dann nach Norden wieder raus, aber auch das hat wegen Wintersperre nicht funktioniert. Außerdem habe ich heute noch einen End- u. Versorgungsstop eingelegt, bei dem ich, da ich ja immer gut vorbereitet bin, anderen Womo-Fahrern die Möglichkeit geben konnte Ihr Frischwasser nicht mit der Gießkanne auffüllen zu müssen, die es auch mit meinem Gardena-Adapter und Wasserschlauch auffüllen konnten. Um ca. 10.30 Uhr hat es dann auch aufgehört zu regnen. Heute werde ich dann mal wieder ausnahmsweise am Fjord übernachten.

Mittwoch 25. Mai 2022 (12. Tag / 377 km (4367 km) / morgens aufstehen um 7.00 Uhr bei innen 16° außen 11° / Wetter bei 6 - 16° / Himmel: wolkig, bei mir z. Z. Sonne tagsüber z. Teil sehr wechselhaft / Fahrtzeit: 8.23 - 16.50 Uhr / Durchschnitt in Fahrt 60 km/h-gesamt 45 km/h / Übernachtung in Os auf 669 m)

Habe mich fertig gemacht und es ging los, als erstes Richtung Vermafossen (Wasserfall) und weiter zum Slettafossen (Wasserfall). Ich habe wie immer mehrere Tee und Espressopausen eingelegt und eine, wie immer, min. 3/4 stündige Mittagspause. In dieser habe ich mir dann meine halblange Hose angezogen, denn es schien die Sonne, die das Womo ganz schön aufwärmt, und ich hatte draußen 14°, was sich hier aber viel wärmer anfühlt. Dann fuhr ich zur modern gestalteten Sohlbergplassen (Aussichtsplattform). Die Touris haben vielleicht blöd geschaut, als Sie mich dort in meinem Outfit gesehen haben, denn jetzt war eine 1/2 Stunde weiter und es war am nieseln und wir hatten noch ganze 10°. Dann fuhr ich wieder weiter und habe mich ab 10.10 Uhr immer auf über 500 m aufgehalten. Es ging aber auch bis knapp 1000 m hoch. Nachmittags habe ich mir dann einen Stellplatz gesucht, den ich auf einem Riesigen Parkplatz in einen Skigebiet gefunden habe.

Donnerstag 26. Mai 2022 (13. Tag / 402 km (4769 km) / morgens aufstehen um 7.20 Uhr bei innen 12° außen 7° / Wetter bei 7 - 20° / Himmel: bewölkt aber trocken und windig, tagsüber z. T. richtig sonnig und Abends regnete es stark / Fahrtzeit: 8.27 - 16.57 Uhr / Durchschnitt in Fahrt 61 km/h-gesamt 47 km/h / Übernachtung in Høylandet auf 20 m)

Heute nach einer frischen, aber angenehmen Nacht habe ich wieder ca. 1 Stunde gebraucht um loszufahren. Der Tag hatte heute keine besonderen Punkte, die ich angefahren habe. Aber die Landschaft war trotzdem wunder schön und wie immer sehr abwechslungsreich. Es ging hoch runter, rechts links und man sah immer wieder was anderes. Mal weites flaches Land, mal Berge mit und ohne Schnee usw. Das gleiche war mit dem Wetter. Morgens um 1/2 8 Uhr waren es ja 7° und bewölkt und um 1/2 11 Uhr waren es 19° bei strahlendem Sonnenschein. zu der Zeit habe ich mir dann auch meine halblange Hose angezogen denn im Womo werden es dann schnell mal 24°. Eine halbe Stunde später konnte ich dann die Heizung anmachen, denn draußen waren es plötzlich nur noch 11° und im Womo wurde es dann auch frische. Das wechselte sich dann so weit ab. So ist Norwegen einfach schön. Meinen Stellplatz habe ich dann auch gut gefunden, ist ein Parkplatz für Angler, ziemlich gerade und befestigt und ich stehe an einem Fluss. Neben mir (ca. 50 m) geht die Hauptstraße zwischen zwei Orten, der Angler sagte mir aber, das hier Nachts keine Autos fahren, also alles bestens. 

Freitag 27. Mai 2022 (14. Tag / 214 km (4983 km) / morgens aufstehen um 6.40 Uhr bei innen 13° außen 8° / Wetter bei 8 - 12° / Himmel: durchgehend bewölkt aber keinen Regen / Fahrtzeit: 7.52 - 16.24 Uhr / Durchschnitt in Fahrt 44 km/h-gesamt 25 km/h / Übernachtung in Vevelstad am europäischen Nordmeer auf 10 m)

Stand heute mal wieder früher auf, Nacht war zwar gut, konnte aber nicht mehr liegen. Also fuhr ich nach dem fertig machen dann los zum Torghatthullet (Berg mit Loch) um dort einen "Spaziergang" zu machen. Für mich waren das Anstrengungen ohne Ende, da wer mich kennt, ich bin vieles gewohnt, aber keine Bewegung. Oben angekommen war ich schweiß gebadet und kurz vom Schwächeanfall (echt). Die Strecke ging durch einen Wald, durch einen kleinen Bachlauf, über Felsen und um durch den Berg zu gehen kamen noch einmal 109 steile Stufen runter hinzu, die ich dann auch wieder. Die Streckenbeschreibung war so, Streckenlänge 700 m bei einem Höhenunterschied von 110 m, für mich eigentlich zu viel im nachhinein. Aber die Aussicht oben war natürlich unbeschreiblich toll. Aber das sollte mal an Strapazen für diesen Urlaub reichen ;-). Was auch noch war, wie ich am Parkplatz los ging, ging auch eine Familie los mit einem kleinen Kind, keine Ahnung wie alt, konnte gerade laufen, ok schon ein wenig länger und war auch schon zu schwer zum tragen. Ich habe die Eltern gefragt und sie sagten, sie sei selber gelaufen und die Tochter konnte auch noch lachen und hatte Spaß. Nach dieser Aktion, fuhr ich dann noch auf einer Fähre und habe mir einen Stellplatz an einer Kirche gesucht, der auch wieder direkt an der Hauptstraße ist, aber auch nur zur nächsten Fähre geht.

Samstag 28. Mai 2022 (15. Tag / 202 km (5185 km) / morgens aufstehen um 7.07 Uhr bei innen 12° außen 8° / Wetter bei 8 - 12° / Himmel: bewölkt, Regen, windig, Nachmittags Nieselregen / Fahrtzeit: 8.02 - 17.39 Uhr / Durchschnitt in Fahrt 28 km/h-gesamt 21 km/h / Übernachtung in Jektvik auf 11 m)

Heute stand ich um kurz nach 7 Uhr auf und bin um kurz nach 8 Uhr losgefahren. Mein erstes Ziel war eine Fähre in 1 km Entfernung, die ich dann natürlich schnell erreichte. Die Fähre (Forvik-Tjøtta) legte um 9.35 Uhr ab, also legte ich nach einem km meine erste gut einstündige Pause ein. Diese bei Regen und Wind, aber ich saß ja im beheizten Wohnmobil und konnte etwas am Laptop machen. Anschließend bin ich auf die Fähre gefahren, die dann noch einmal eine Fahrzeit von 1 Stunde hatte mit 3 Zwischenstopps. Dann bin ich weiter die 17 gefahren für ca. 70 km, die landschaftlich immer noch super schön ist. Dann fuhr ich wieder auf eine weitere Fähre (Levang-Nesna), diese fuhr dann ca. eine halbe Stunde. Als ich dies verlassen habe fuhr ich für 90 km weiter auf der 17 bis zur Fähre (Kilboghamn-Jektvik) wo ich ca. 1,5 Stunden Aufenthalt hatte. Diese fuhr dann auch wieder 1 Stunde 10 Minuten und kam dann um ca. 17.30 Uhr am Ort Jektvik an. Nun suchte ich mir einen Stellplatz den ich dann auch 6 km nach Jektvik fand. Mittlerweile sind die Straßen auch trocken, aber die Wolken sind greifbar nah. Heute bin ich ca. 2 3/4 Stunden Fähre gefahren und habe ca. 3 1/4 Stunden auf diese gewartet.

Sonntag 29. Mai 2022 (16. Tag / 405 km (5590 km) / morgens aufstehen um 7.30 Uhr bei innen 11° außen 7° / Wetter bei 7 - 19° / Himmel: Sonne bei vereinzelten Wolken / Fahrtzeit: 8.18 - 17.57 Uhr / Durchschnitt in Fahrt 57 km/h-gesamt 42 km/h / Übernachtung an Efjord auf 4 m)

Los ging es um 8.18 Uhr schon ne 3/4 Stunde nach dem Aufstehen. Da ich ja schon nach 20 km die erste Fähre hatte und ich nicht wusste wann die fährt, habe ich nur einen Tee getrunken und bin dann los. Das war auch gut so, denn an der Fähre hatte ich eine 3/4 Stunde Aufenthalt und habe dort einen zweiten getrunken. Als ich dann von der Fähre runter war, habe ich als erstes den Braset (Engenbreen-Gletscherarm) angefahren um hier ein paar Fotos zu machen. Dann fuhr ich weiter bei strahlendem Sonnenschein aber frischen 11° weiter zum Saltstraumen (Gezeitenstrom) wo ich dann gegen Mittag war. Dieser war dieses mal total unspektakulär denn man sah überhaupt keine Wasserbewegungen. Also fuhr ich weiter zur Fähre nach Bognes, eine Strecke von ca. 234 km, am Wasser entlang, mal auf 330 m Höhe, wo dann noch richtig Schnee lag und durch mehr als 50 km Tunnel in denen ich natürlich von dem schönen sonnigen und zum Schluss bis 19° nichts mitbekam. Nachdem ich übergesetzt habe, habe ich mir dann einen Stellplatz gesucht, den ich dann nach 20 Minuten gefunden habe.

Montag 30. Mai 2022 (17. Tag / 360 km (5950 km) / morgens aufstehen um 7.10 Uhr bei innen 19° außen 12° / Wetter bei 12 - 21° / Himmel: Sonne ohne Ende / Fahrtzeit: 8.04 - 17.02 Uhr / Durchschnitt in Fahrt 59 km/h-gesamt 40 km/h / Übernachtung in Leknes auf den Lofoten auf 16 m)

Heute bin ich als erstes um den Ofotfjord gefahren um auf die Lofoten zu kommen. Hier war die norwegisch Landschaft wieder, wie eigentlich schon die ganze Zeit unbeschreiblich überwältigend. Nicht weil die einzelnen Eindrücke so faszinierend sind, sondern auch, weil sich die Landschaft sich auch alle paar Meter anders zeigt. Man schaut in einen Fjord und sieht vor sich Wasser, dann kommt eine Kurve und man schaut auf schneebedeckte Berge, dann kommt die nächste Kurve und man schaut auf Berge ohne Vegetation usw. Und das den ganzen Tag, dass ist unglaublich, wenn man es nicht selbst gesehen hat. Auf jeden Fall habe ich dann kurz vor den Lofoten ein ca. 45 minütiges Sonnenbad genommen. Ich bin dann um 13.45 Uhr auf den Lofoten eingetroffen und habe für ca. 40 km die E10 verlassen, um abseits der Route einen Stellplatz zu suchen, dass hat aber nicht funktioniert. Habe aber auf dem Skreda (Rastplatz) eine Übernachtungsmöglichkeit gefunden, zwar wieder direkt an eine Straße, aber dafür wenn ich aus meinem Schlafzimmerfenster schaue mit direktem Blich aufs Meer.

Dienstag 31. Mai 2022 (18. Tag / 271 km (6221 km) / morgens aufstehen um 7.00 Uhr bei innen 19° außen 15° / Wetter bei 15 - 20° / Himmel: sonnig mit leichten Wolken / Fahrtzeit: 8.08 - 18.02 Uhr / Durchschnitt in Fahrt 46 km/h-gesamt 27 km/h / Übernachtung in Melbu auf 5 m)

Heute habe ich die Lofoten durchquert, als erstes war ich am Rambergstranda (Strand) einem wunderschönen Sandstrand, nein, ich habe nicht gebadet :-). Dann führte mich mein Weg weiter in den Nusfjord, in dem sich ein mini Ort befindet, in dem es mehr Touristenhütten gibt als Häuser. Von dort aus fuhr ich weiter in eine Bucht, einem  Surferparadies mit Sandstrand. Auf dem Rückweg aus dieser Bucht, habe ich an einem höhergelegenen Platz wunderschön in diese Bucht reinschauen können. Nun fuhr ich weiter und der Weg führte mich zu einer weiteren Buch mit Sandstrand, in der ich dann auch meine Mittagspause verbrachte. Leider konnte ich kein Sonnenbad nehmen, da es ein wenig windig war und es ein paar Wolken gab. Dann fuhr ich weiter nach Henningsvær (Venedig des Nord), die Anfahrt war super, aber da das ein reiner Touriort ist und total klein und überlaufen habe ich mich schnell wieder verp..... (außerdem kannte ich den schon von 2019). Dann habe ich eine Weg an der Küste genommen, um die E10 zu umfahren, was ich gerne mache und wo sich dann auch nicht so viele Touries rumtreiben, was ich jetzt schon als ganz schön extrem empfinde. Nun fuhr ich zur Fähre von Fiskebøl nach Melbu und musste 1 Stunde warten. In der Zeit habe ich schon mal zu Abend gegessen, denn die Fähre sollte erst um 18.00 Uhr in Melbu eintreffen, was sie auch tat. Für Melbu hatte ich mir schon vorab einen Stellplatz gesucht, den ich dann auch 2 Minuten später anfahren konnte.

Mittwoch 1. Juni 2022 (19. Tag / 326 km (6547 km) / morgens aufstehen um 7.10 Uhr bei innen 19° außen 17° / Wetter bei 18 - 21° / Himmel: Sonne mit leichten Schleierwolken und windig , Nachmittags bewölkt und stürmisch / Fahrtzeit: 8.19 - 19.16 Uhr / Durchschnitt in Fahrt 37 km/h-gesamt 30 km/h / Übernachtung in Senja am Trollmuseum auf der gleichnamigen Insel Senja  auf 4 m)

Heute ging es gut los, strahlender Sonnenschein bei 19°. Als erstes musste ich eine kompl. End- und Versorgung machen, nicht nur mit dem Fahrzeug sondern auch meinen Kühlschrank auffüllen. Dann ging es ganz gemütlich los. Ich schlängelte mich so den ganzen Tag an der Küstenstraße entlang und machte div. Pausen, die eine länger die andere nicht so lang. Auf dem Bukkekjerka (Rastplatz) ging ich dann auf Toilette, nur um mir die anzuschauen. Man konnte dort drauf sitzen und wenn man wollte, konnte man die Wandscheibe auf die man schaute, auf Milchglas oder Klarglas umstellen, ohne das von draußen jemand reinschauen konnte. Wäre auch etwas schwierig gewesen, denn man schaute auf das offene Meer. Dann fuhr ich weiter an der wunderschöne, heute aber sehr stürmischen Küste, zur Fähre von Andenes nach Gryllefjord auf die Insel Senja, wo ich mir dann einen Stellplatz suchte und zwar am ehemals größten Troll der Welt. Dieser ist leider im März 2019 abgebrannt.

Donnerstag 2. Juni 2022 (20. Tag / 314 km (6861 km) / morgens aufstehen um 7.00 Uhr bei innen 18° außen 14° / Wetter bei 14 - 21° / Himmel: Sonne, aber windig / Fahrtzeit: 8.03 - 16.22 Uhr / Durchschnitt in Fahrt 53 km/h-gesamt 38 km/h / Übernachtung in Nordbotn auf 63 m)

Heute war mein erstes das Ziel der Parkplatz Kaimauer von dem man mit viel Glück Wale von Land sehen kann, hatte also keinen Bock dort einen ganzen Tag zu verbringen um dann doch keine gesehen zu haben, also fuhr ich weiter (weiß auch nicht, ob das die richtige Zeit ist ;-)). Das nächste Ziel war der Rastplatz Tungeneset (Gebiss des Teufels), welches ein Gebirge ist mit sehr spitzen Spitzen. Nach dem ich hier Fotos geschossen habe, fuhr ich weiter zum Ersfjordstranda welches ein Sandstrand ist der sich in einer Bucht befindet, die von 3 Seiten von Gebirgen umgeben ist. Das ist natürlich ein faszinierendes Bild. Nun fuhr ich weiter nach Husøy, welches ein kleines Dorf auf einer Insel in einer Bucht ist und die man nur mit dem Auto über eine kleine Brücke erreichen kann. Nun fuhr ich weiter und habe noch eine etwas größere Brücke, die Gisundbrua, überquert. Nunn musste ich auch mal wieder tanken und zwar Diesel und. Ad-Blue. Dann habe ich eine Mittagspause eingelegt mit Kuchen essen und habe mir anschließend einen Espresso, natürlich einen doppelten, gegönnt. Hiernach fuhr ich noch ein paar km um mir dann anschließend einen Stellplatz zu suchen. Dieser befindet sich wieder an einer Hauptstraße, die wieder einmal nur zu einer Fähre führt. Also Nachts ruhig und sehr einsam, so wie man sich das wünscht. ;-) Dann kam Womo ausfegen, Frontscheibe putzen, 1/2 Stündchen Sonnenbad bei 20° mit Ausblick auf schneebedeckte Berge, duschen, Abendessen, PC diesen Text schreiben und schauen, ob die E6 Richtung Nordkap wirklich gesperrt ist

Freitag 3. Juni 2022 (21. Tag / 336 km (7197 km) / morgens aufstehen um 7.40 Uhr bei innen 18° außen 14° / Wetter bei 9 - 17° / Himmel: bewölkt, heute Nacht hat es wohl leicht geregnet, leichter Regen und mehr / Fahrtzeit: 9.12 - 16.24 Uhr / Durchschnitt in Fahrt 63 km/h-gesamt 47 km/h / Übernachtung in Karesuando (Grenze Finnland/Schweden) auf 325 m)

Bin heute spät losgefahren und bin eigentlich nur gefahren und habe Pausen gemacht, also wie immer :-). Bin erst am Balsfjord und dann am Storfjord entlang gefahren. Habe irgend wann und irgend wo einen Espresso getrunken und eine Wurstbrötchenpause bei strahlendem Sonnenschein eingelegt. Dann führte mich mein Weg nach Finnland, wo ich die Grenze dann um ca. 14.20 Uhr bei regen auf 541 m überfuhr. Auf der Strecke durch Finnland blieb ich immer auf über 300 m, die Landschaft hat sich nicht viel verändert, immer Wiesen, kleine Bäume und jede Menge Seen. Außerdem musst man acht geben auf Rentiere, die dort überall am Straßenrand grasten. Und jetzt gerade fängt es an richtig zu regnen und ich muss die Mucke lauterstellen, damit ich überhaupt etwas davon hören kann. Mal schauen wie die Nacht wird.

Samstag 4. Juni 2022 (22. Tag / 379 km (7576 km) / morgens aufstehen um 6.45 Uhr bei innen 14° außen 9° / Wetter bei 9 - 17° / Himmel: wolkig / Fahrtzeit: 8.11 - 15.33 Uhr / Durchschnitt in Fahrt 71 km/h-gesamt 51 km/h / Übernachtung in Paakkola am Kenijoki-Fluss auf 22 m)

Heute Nacht hat es z. T. richtig gut geregnet, der aber dann irgend wann aufgehört hat und die Straßen sind z. Z. wieder zu 50% trocken. Ich bin noch am überlegen, ob ich auf der finnischen oder der schwedischen Seite die ca. 350 km nach Tornio runterfahre. Aber eigentlich ist es relativ klar, denn auf der schwedischen Seite bin ich 2020 hoch gefahren. Die Straßen trennt allerdings zeitweise nur ein Fluss, der mal schmaler und mal breiter ist. Dieses tat ich dann auch und hier hatte ich dann auch, wie auf der schwedischen Seite, wieso sollte es auch anders sein, gaaaaaaanz viiiiiiiiiiel Landschaft. Überwiegend waren es lange gerade Straßen, die mal Laubwälder und mal Nadelwälder durchquerten. Die Straßen waren gut ausgebaut und alle Stunde kam mal eine Stadt. Die größe Abwechslung die ich hatte, war das Wetter, die Temperaturen stiegen an und mal war es am regnen und 5 Minuten später schien wieder die Sonne. Mittags um 13.45 Uhr (meiner Zeit, Ihr habt erst 12.45 Uhr) legte ich eine Pause ein. Hiernach machte ich noch eine Pause am Arktic Circle (Polarkreis) um einen Espresso zu trinken, dann ging es weiter bis kurz vor Tornio, um dort links auf die 927 abzubiegen, um mir dann einen Stellplatz anzufahren. Dieses ist heute Nacht an einer Nebenstraße auf einem geschotterten ebenen Platz direkt an einem Fluss.

Das war mein erster Tag und wird auch meine erste Nacht in meinem Leben sein, die ich in Finnland verbringe. Der erste Eindruck ist, dass es hier viel Landschaft gibt mit wenig Abwechslung, aber das wusste ich auch vorher, denn Bereiche von Schweden sind ähnlich, zumindest erst einmal hier im Norden. Es gibt an den Tankstellen überwiegend keine Verkaufsshops wo man Kleinigkeiten einkaufen, einen Espresso oder ähnliches trinken kann, auch wieder nur der heutige Eindruck. Alles wird wie in Norwegen und Schweden mit Karte bezahlt´, in Finnland, kann man das Tanken am Automaten mit Bargeld und Karte bezahlen, ist allerdings ein Shop dabei, kann man auch an der Kasse bezahlen, dafür muss man aber vorher die passende Zapfsäule auswählen. Mobilfunknetz funktioniert überall, auch wenn mal 50 km um Dich herum nichts außer Landschaft ist, auch da liegen wir Deutschen hinterher. Mal schauen wie sich der Eindruck von Finnland weiterentwickelt.

Sonntag 5. Juni 2022 (23. Tag / 336 km (7912 km) / morgens aufstehen um 7.08- Uhr bei innen 20° außen 11° / Wetter bei 11 - 15° / Himmel: Blau, sonnig, irgend wo sind Wolken in der Ferne zu sehen, tagsüber sonnig bis wolkig/ Fahrtzeit: 8.06 - 16.21 Uhr / Durchschnitt in Fahrt 68 km/h-gesamt 41 km/h / Übernachtung in Pudasjärvi am Syöte Nationalpark auf 250 m)

Heute Nacht habe ich schlecht geschlafen, erst wars am gallern ohne Ende und dann wars erst auch nicht so gut, aber am Ende wird immer alles gut. Jetzt scheint die Sonne und ich werde meinen Frühstückstee in der Sonne zu mir nehmen. Danach bin ich nach Santa Claus Town (Weihnachtsmannstadt) in der Nähe von Rovaniemi und direkt am Arktic Circle gefahren und habe mich umgeschaut. Da konntest Du Dir alles mögliche anschauen was mit Santa zu tun hat und es gab Souvenir-Shops ohne Ende. Hier wurde auch Weihnachtsmusik gespielt, ist ja klar und es waren auch "echte" Elfen da. Irgend wann reichte es mir für dieses Jahr und ich fuhr weiter. Nun fand ich einen Laden der Rasthaus-Kette HelmiSimpukka bei der ich einen Hamburger für 3,95 € gegessen habe. Nun fuhr ich wieder weiter durch die unendliche Landschaft Finnlands. Im Vergleich zu Schweden hat Finnland noch mehr gleichbleibende Landschaft. Also sieht es so aus, Straße durch Wald und das ewig lang. Irgend wann habe ich mir dann einen Stellplatz gesucht und gefunden. Mal schauen wie es Morgen weiter geht.

Montag 6. Juni 2022 (24. Tag / 395 km (8307 km) / morgens aufstehen um 7.30- Uhr bei innen 11° außen 8° / Wetter bei 8 - 15° / Himmel: blau, also Sonnenschein ohne Ende, zwischendurch ein paar Wolken / Fahrtzeit: 8.38 - 16.50 Uhr / Durchschnitt in Fahrt 72 km/h-gesamt 48 km/h / Übernachtung in Kempele kurz vor Oulu auf 4 m)

Heute gleichbleibende Landschaft den ganzen Tag, also gerade Straßenverläufe und rechts und links Wald. Halt stopp, stimmt doch nicht für ein paar zig km war dann erst eine Stromleitung neben der Straße und dann kam erst der Wald. Ach ja doch noch was, ab und zu standen dort auch Windräder. Habe heute meine Routenplanung geändert, da ich jetzt in Finnland 1000 km groß keine Landschaftsveränderung hatte, werde ich nun durch Schweden wieder nach Norwegen fahren. Mit der Landschaft in Finnland habe ich fast gerechnet, aber nicht gedacht, dass die soooooo extrem unverändert ist. Finnland ist halt nichts für Personen, die sich die Landschaft überwiegend aus dem Fahrzeug anschauen wollen.

Dienstag 7. Juni 2022 (25. Tag / 445 km (8752 km) / morgens aufstehen um 7.10- Uhr bei innen 12° außen 7° / Wetter bei 7 - 15° / Himmel: strahlend blauer sonniger Himmel / Fahrtzeit: 7.53 - 16.23 Uhr / Durchschnitt in Fahrt 62 km/h-gesamt 52 km/h / Übernachtung in Arvidsjaur auf 374 m)

Heute morgen habe ich als erstes in dem Trucker-Restaurant, wo ich gestern Abend einen Hamburger gegessen habe, als erstes gefrühstückt. Danach fuhr ist los, als erstes durch Oulu und dann nach Schweden. In Schweden angekommen sah ich sofort deutsche und holländische Womos, was ich in Finnland gar nicht habe. In Finnland gab es nur finnische Womos und ein deutsches (meins). Auch die Landschaft hat sich verändert, es war zwar auch viel Wald und wenig Städte, aber der Wald wechselte sich ab mit Seen und Flüssen. Außerdem war die Strecke nicht kilometerlang gerade aus sondern es kamen ständig Kurven und es ging hoch und runter, also wechselte sich meine Sicht ständig. 

Mittwoch 8. Juni 2022 (26. Tag / 348 km (9100 km) / morgens aufstehen um 7.20- Uhr bei innen 13° außen 9° / Wetter bei 6 - 14° / Himmel: um 5 Uhr strahlender Sonnenschein, beim Aufstehen Regen, anschließend wurde es immer besser und ab 14.00 Uhr hatte ich strahlenden Sonnenschein / Fahrtzeit: 8.58 - 16.34 Uhr / Durchschnitt in Fahrt 66 km/h-gesamt 46 km/h / Übernachtung in Hauknes bei Mo I Rana auf 11 m)

Heute Morgen war es am regnen und heute habe ich meine Route noch einmal umgeplant. Ach ja, das erste mal war am Montag, denn eigentlich war geplant länger in Finnland bleiben, aber da das nichts war und ich noch einen Tag gebraucht hätte um auf Höhe der Seenlandschaft zu kommen, bin ich Richtung Schweden gefahren. Dann hatte ich geplant, ab heute noch 500 km durch Schweden zu fahren um dann nach Norwegen zu kommen, aber die Strecke bin ich 2020 ja schon gefahren. Also habe ich mir heute Nacht überlegt, auf dem kürzesten Weg wieder in Norwegen einzureisen. Was ich heute machen werde, denn bis zur Grenze sind es "nur" 298 km. Also fuhr ich als erstes zum Supermarkt, Lebensmittel einkaufen, denn die sind hier günstiger als in Norwegen. Dann fuhr ich weiter zur Tankstelle um meine Frontscheibe zu putzen, denn die war super dreckig. Hier habe ich dann natürlich auch einen doppelten Espresso getrunken (also wie immer), der dann auch nur ca. 2,85 € kostete. Erst dann ging es los und ich legte ein "paar" Kilometer zurück. Um 11.30 Uhr legte ich dann meine erste Tee-Pause ein. Dann ging es weiter und ich kam auf über 500 m ü. M. und je näher ich Norwegen kam, wurde die Landschaft immer weißer, man sah Schneebedeckte Berge und zu der Zeit hatte ich bereits strahlenden Sonnenschein. Dann überfuhr ich die Grenze nach Norwegen und fuhr bis Mo I Rana , wo ich mir kurz nach dem Ort, einen Stellplatz suchte.

Donnerstag 9. Juni 2022 (27. Tag / 331 km (9431 km) / morgens aufstehen um 7.20- Uhr bei innen 14° außen 10° / Wetter bei 10 - 18° / Himmel: strahlend blau, mit Sonne ohne Ende den ganzen Tag/ Fahrtzeit: 8.40 - 16.45 Uhr / Durchschnitt in Fahrt 63 km/h-gesamt 41 km/h / Übernachtung in Kvam auf 25 m)

Heute morgen um 5.00 Uhr waren es draußen 6° und drinnen 10°, aber da die Sonne schien waren es gute 2 Stunden später schon 4° wärmer. Also machte ich mich, wie immer mit guter Laune fertig und es ging los. Heute muss ich mal wieder um Wasser kümmern, gestern kurz vor Stellplatzsuche hatte ich mich um den anderen Scheiß gekümmert. Nachdem ich dann an einer Tankstelle Frischwasser bekommen habe (bekommt man hier eigentlich immer), habe ich einen Campingplatz angefahren um dort mein Grauwasser zu entsorgen, dieses ist in Norwegen nicht ganz so einfach, klappt aber irgend wie immer. Also ging es dann weiter und ich machte erst einmal irgendwo im nirgendwo meine erste Teepause bevor es dann zu meinem ersten Tagesziel, dem Laksforsnesset (Wasserfall) ging. Hier machte ich wie immer ein paar Fotos um dann weiter zu fahren und wieder eine Teepause einzulegen. Dann fuhr ich zum Nordlandsportalen, dem Tor nach Nord-Norwegen, hier weis man, das man im hohen Norden angekommen ist, nur das ich in die andere Richtung unterwegs bin ;-). Diese Portal war allerdingst die reinste Baustelle, also fuhr ich nach ein paar Fotos schnell wieder weiter. Nach einer weiteren Teepause suchte ich mir dann gelegentlich einen Stellplatz, ich hatte mir 5 auf meiner Strecke ausgesucht, 3 gefielen mir nicht und die anderen waren Baustellen. Die nächsten in der App waren dann aber weitere 30 km entfernt und da hatte ich dann eigentlich keinen Bock drauf. Also schauen und dann fand ich in Kvam eine Kirche neben einem Fußballplatz also abbiegen und schauen. Dieses gefiel mir und ich fragte im benachbarten COOP nach. Die sagten sollte kein Problem sein und beim gehen zum Womo sah ich hinter dem COOP 2 Bänke mit Tischen und mit Blick auf den See und mit Möglichkeit zum parken. Ich also wieder rein und noch einmal nachgefragt und so hatte ich einen super schönen Stellplatz mit Blick auf den See und morgens meinen ersten 1/2 Liter Tee draußen auf den Bänken mit hoffentlich Sonne zu mir zu nehmen.

Freitag 10. Juni 2022 (28. Tag / 340 km (9771 km) / morgens aufstehen um 7.45- Uhr bei innen 15° außen 9° / Wetter bei 9 - 20° / Himmel: strahlend blauer Himmel mit z. T. leichten Schleierwolken / Fahrtzeit: 8.42 - 17.22 Uhr / Durchschnitt in Fahrt 52 km/h-gesamt 39 km/h / Übernachtung in Skei, Sumadal auf 2 m)

Heute habe ich etwas länger geschlafen und bin nach 1 Stunde Vorbereitung losgefahren. Als erster Anfahrpunkt war der Leuchtturm Kjeungskjær, den ich aber erst nach 137 km erreichte. Auf dem Weg dorthin habe ich natürlich als erstes einen Espresso getrunken und eine ausgiebige Mittagspause eingelegt. Diese fand irgendwo im nirgendwo an einer Nebenstraße statt und dauerte ca. 1 Stunde, denn ich konnte endlich mal wieder eine Sonnenbad nehmen. Bisher hatte ich zwar sehr viel Glück mit dem Wetter aber ich konnte bisher noch nicht so oft in der Sonne liegen, denn bei kälte oder Wind ist das Sonnenbad nicht so angenehm. Nun fuhr ich weiter auf die Fähre von Brekstad nach Valset. Nun sollte mich mein Weg zum Vinnufossen (Wasserfall) führen, wo aber die Einfahrt zu diesem durch Bauarbeiten gesperrt war und ich weiter fahren musste. Dann suchte ich mir wieder mal einen Stellplatz, welche sich in dieser Gegend als nicht so einfach rausstellte. Aber es gibt immer 2 gute Anfahrpukte, entweder eine Kirche oder ein Stadion, welches ich dann auch anfuhr. Solange diese nicht gerade direkt an einer Hauptstraße liegen, sind die in der Nacht immer sehr ruhig. Nun schaue ich direkt auf den Sumadalsfjord.

Samstag 11. Juni 2022 (29. Tag / 275 km (10046 km) / morgens aufstehen um 7.30- Uhr bei innen 19° außen 15° / Wetter bei 10 - 21° / Himmel: sehr unterschiedlich, mal Wolken und dann auch mal Sonne, zum Abend regen / Fahrtzeit: 8.44 - 16.34 Uhr / Durchschnitt in Fahrt 52 km/h-gesamt 35 km/h / Übernachtung in Hustadvika südlich der Atlantik-Straße auf 8 m)

Heute Nacht hat es leicht geregnet, z. Z. ist es trocken aber unterschiedlich bewölkt, im Osten blauer Himmel mit ein paar Wolken und im Westen eine einzige Wolkendecke. Als erstes, nach dem losfahren, habe ich mir einen Espresso getrunken und fuhr dann wieder einmal auf eine Fähre und zwar die von Kvanne nach Rykkjem. Dann fuhr ich den Åmotan (Wasserfall) an, zu dem ich mal wieder nicht hinkam, denn die letzten km waren so steil eng, dass ich mich nicht getraut habe. Dann bin ich über die Bergsøysundbrua (Bücke) gefahren und habe von der auch vom Rastplatz einige Fotos machen können. Anschließend ging es weiter nach  Kristiansund (nicht verwechseln mit dem Fährhafen Kristiansand) zum Varden Utsiktspunkt (Aussichtspunkt) bei dem man in 360° über Kristiansund wegschauen kann. Anschließend fuhr ich weiter durch den 5735 m langen Atlanterhavstunnelen (Tunnel) um die Atlantikstraße mit den 7 aufeinander folgenden Brücken zu fahren. Direkt am Ende fand ich dann sofort einen Stellplatz auf dem ich Übernachten werde.

Sonntag 12. Juni 2022 (30. Tag / 260 km (10306 km) / morgens aufstehen um 7.20- Uhr bei innen 17° außen 14° / Wetter bei 6 - 16° / Himmel: es regnete in der Nacht und jetzt immer noch, tagsüber sehr wechselhaft / Fahrtzeit: 8.36 - 16.52 Uhr / Durchschnitt in Fahrt 45 km/h-gesamt 31 km/h / Übernachtung in Stryn am Jostedalsbreen Nasjonalparksenter auf 35 m)

Heute, nach dem fertig machen, fuhr ich bei mist Wetter für mehrere km an der Atlantikstraße entlang, hier habe ich nur wenige Fotos machen können. So gegen 10.30 Uhr wurde das Wetter besser, mal Schauer, mal trocken. Als ich von dieser weg war, habe ich mir erst einmal meinen alltäglichen Espresso gegönnt. Nachdem ich weiter gefahren bin kam als erstes ein Tunnel und dann kurze Zeit später eine Fähre. Hiernach fuhr ich weiter in Richtung Trollstigen. Nun machte ich aber erst einmal meine Mittagspause bei durchwachsenem Wetter. Die Anfahrt ist nicht ohne, denn es geht in Serpentinen in einer Strecke von 4,5 km von ca. 0 m. ü. M. auf ca. 710 m und die Straßen und Serpentinen sind schon eng. Das ist ne Herausforderung an das Womo und auch eine kleine an den Fahrer. Ich kannte die Strecke ja schon von 2019 von der anderen Richtung. Hier oben war alles natürlich schneebedeckt außer die Straßen. Die Trollstigen hatte bis Ende Mai Wintersperre und deswegen bin ich jetzt auf dem Rückweg noch einmal hierher gefahren. Von hier fuhr ich weiter zur Ørnesvingen (Geirangerfjord-Aussichtsplattform) an der ich leider vorbei fahren musste, denn im Fjord lag die "Mein Schiff" und es gab keinen einzigen Parkplatz aber auch die kannte ich von 2019 und komme da bestimmt noch einmal hin. Von hier ging es dann von ca. 620 m auf 0 bis in den Fjord um dann direkt auf 1033 m anzusteigen bis zum Abzweig zum Geiranger Skywalk - Dalsnibba (Mautstraße). Hier bin ich nicht raufgefahren, wären zwar nur 5 km und ein Höhenunterschied von fast 500 m, aber es war mir schon zu spät dafür und ....... genau auch 2019 war ich schon oben und komme bestimmt noch einmal darauf. Nun fuhr ich also weiter um mir einen Stellplatz zu suchen, den suchte ich nicht sofort, denn hier oben gab es keinen, denn nur die Straßen waren vom Schnee befreit und die Parkplätz gar nicht, denn wohin mit dem ganzen Schnee. Also fuhr ich den Berg durch mehrere Tunnel und div. Serpentinen runter und fand dann aber schnell einen Platz am Strynevatnet einem See.

Montag 13. Juni 2022 (31. Tag / 298 km (10604 km) / morgens aufstehen um 7.20- Uhr bei innen 14° außen 10° / Wetter bei 3 - 13° / Himmel: es regnet seid gestern Abend und es hört nicht auf, ab späten Nachmittag wurden die Straßen trocken / Fahrtzeit: 8.35 - 16.56 Uhr / Durchschnitt in Fahrt * km/h-gesamt * km/h / Übernachtung in Lom auf 378 m)

Heute fuhr ich mal wieder nach dem fertig machen einen Supermarkt an um mir ein Brot zu kaufen. Dann fuhr ich ca. 200 m weiter um mir einen doppelten Espresso zu trinken. Nun fuhr ich weiter und sah in Leon (am Innvikfjord) den Skylift, er ist der steilste Norwegens und hätte mich von 0 m auf 1011m in 5 Min. gebracht. Da mir aber das Wetter zu schlecht war und die Fahrt hoch und runter ca. 55 € gekostet hätte, habe ich das auf meinen nächsten Norwegenurlaub verschoben, also nächstes Jahr :-). Dann fuhr ich weiter und zwar um den Anstiegt auf 1427 m zu wagen, über die höchste Passstraße Nordeuropas die ich dann auch nach zig km über einspurige Straßen überfuhr. Hier kamen mir zum Teil Busse und auch jede Menge Womos entgegen, welches den Anstieg zu einer zu meisternden Herausforderung machte. Oben auf dem Pass lag noch Schnee ohne Ende, mehr hat man leider auch nicht gesehen, denn ich fuhr in den Wolken. Die Temperaturen hier oben vielen auf 3° und es wurde sehr windig, bedeutet, draußen war es Ratten kalt und sehr unangenehm. Nun suchte ich mir wieder einen Stellplatz, aber nicht sofort, denn ich wollte nicht bei 3° übernachten und weiter nach unten. Diesen fand ich dann auch weiter unten in Lom einem bekannten Touriort ;-).

Dienstag 14. Juni 2022 (32. Tag / 312 km (10916 km) / morgens aufstehen um 7.45- Uhr bei innen 15° außen 10° / Wetter bei 4 - 15° / Himmel: wolkig, aber trocken, zum Nachmittag Auflockerungen / Fahrtzeit: 8.57 - 17.33 Uhr / Durchschnitt in Fahrt 52 km/h-gesamt 36 km/h / Übernachtung in der Nähe von Flam am Aurlandfjord auf 357 m)

Heute wie immer fertig gemacht und ca. nach 1,25 Stunden losgefahren. Nach einer weile musste ich rechts abbiegen und habe die Höhe von knapp 400 m ein wenig aufgestockt und bin eine Weile auf 900 m weitergefahren. Dann ging es weiter bis zu einer Höhe von 1398 m, auf der ich dann, in einem Café mit 3 Seiten Sicht, einen Kaffee (kostete nur ca. 4 €) getrunken habe. Anschließend fuhr ich noch einige Kilometer weiter auf eine Höhe von über 900 m auf der natürlich groß nichts wuchs. Dann kam ich immer weiter nach unten und musste rechts abbiegen, in eine Straße die für Fahrzeuge über 3,5 t gesperrt war. Nach 15 km wusste ich auch warum, denn diese war ein Zubringer zur E16 und diese war am Ende gesperrt. Hier begann dann eine 12 km lange Nebenstraße bei der es für 2 entgegenkommende Pkws schon ein Problem gab. Dieses Problem war aber wie immer zu meistern. Nach dem ich dann auf der E16 war, legte ich erst einmal eine Mittagspause ein, bei 12° und Wolken. Danach fuhr ich weiter von wieder 0 m ü. M. auf 1217 m zur Flotane (Anhöhe). Die Strecke war auch wieder eine Herausforderung, denn die ersten Kilometer war die Straße ca. 3 m breit und hatte eine Steigung von 10 %, anschließend wurde diese ein wenig breiter. Von hier aus ging es aber dann noch weiter hoch bis auf 1309 m über die Schneestraße (Snøveg) durch freigefräste Straßen bei denen der Schnee noch bis zu 3 m hoch war. Diese ist 48 km lang, bei mal dichteren und mal nicht so dichten Wolken. Man sah also stellenweise recht wenig. Bei ca. 1150 m brach dann die Wolkendecke auf. Nun ging es wieder runter aus 651 m zur Stegastein (Aussichtsplattform), ist eine Plattform die 30 m über den Aurlandfjord geht. Bei Höhenangst ne Herausforderung auf diese zu gehen. Dann fuhr ich weiter runter in den Fjord und die Straßen waren wieder genau wie der Anstieg, nur das ich jetzt runter fuhr und ich auch direkt 500 m runter in den Fjord schauen konnte. Anschließend suchte ich mir einen Stellplatz. An diesem Tag war ich also ein mal auf 1398 m und ein mal auf 1309 m und das immer von 0 m und auch wieder auf 0 m zurück. 

Mittwoch 15. Juni 2022 (33. Tag / 334 km (11250 km) / morgens aufstehen um 7.15- Uhr bei innen 12° außen 8° / Wetter bei 6 - 21° / Himmel: leicht bewölkt / Fahrtzeit: 7.55 - 17.00 Uhr / Durchschnitt in Fahrt 52 km/h-gesamt 37 km/h / Übernachtung südöstlich von Sør-Aurdal an der E16 auf 226 m)

Heute Morgen fuhr ich los und nach einem km wurde es dunkel, also nicht ganz, nur das natürliche Licht verschwand für 11 km Tunnel. Als es dann wieder hell wurde fuhr ich weiter zum Tvindefossen (Wasserfall) den ich letztes Mal nicht anfahren konnte wegen einer Baustelle, leider war es immer noch so. Also weiter zum Skjervsfossen (Wasserfall), an dem war ich zwar schon einmal, aber schadet ja nicht. Hier habe ich wie immer ein paar Fotos gemacht und fuhr dann weiter. Zuerst kam ich dann in einen weiteren Tunnel, den Gullhammartunnelen, diesen verabschiedete ich dann im Tunnel durch einen blau beleuchteten Kreisverkehr um in den Vallaviktunnelen weiter zu fahren. Als ich aus diesem raus kam fuhr schon auf der Hardangerbrua, mit der ich den Eidfjord überquerte (wirklich aus dem Loch des Tunnels direkt auf die riesige Brücke, war schon interessant). Dann fuhr ich ein Stück am Eidfjord entlang um auf die Hardangervidda (Hochebene) hochzufahren. Beim Anstieg besuchte ich aber noch den Vøringsfossen (Wasserfall), der für mich was besonderes war, denn diesen habe ich mir nicht von unten sondern von oben angeschaut. Und dieser viel 182 m in die Tiefe und man konnte sich das Schauspiel von mehreren Plattformen fast senkrecht nach unten anschauen. Diese ist natürlich nichts für Leute die Höhenangst haben, aber wie hätte ich sonst Fotos machen können. Hiernach fuhr ich weiter über die Hardangervidda die wieder , wie am 21. Mai auch schon bis 1260 m hoch ging und ich mehrere Kilometer auf über 1000 m blieb ;-). Nur das dieses mal schon ein großer Teil des Schnees weg war. Nun fuhr ich weiter, unter anderem auch durch Gol, wo ich für 2,05 € getankt habe (am 21. Mai), der Preis aber mittlerweile auf 2,49 € gestiegen ist. Dann fuhr ich noch ein ganzes Stück um mir dann einen Stellplatz zu suchen. Dieses mal ca. 50 m Luftlinie und etwas oberhalb der E16 auf einem Schotterplatz. Musste wieder mal Keile unterlegen, damit ich einigermaßen gerade stehe. Passiert öfters ist aber kein Problem wenn man weis wo. 

Donnerstag 16. Juni 2022 (34. Tag / 360 km (11610 km) / morgens aufstehen um 6.40- Uhr bei innen 17° außen 12° / Wetter bei 13* - 21° / Himmel: sehr wechselhaft, hab fast alles gehabt / Fahrtzeit: 8.04 - 16.56 Uhr / Durchschnitt in Fahrt 54 km/h-gesamt 41 km/h / Übernachtung am Berby Herregärd (Herrenhaus) Parkplatz auf 9 m)

Heute bin ich etwas früher aufgestanden, da ich nicht mehr schlafen konnte und auch schlecht geschlafen habe. Da ich keinen Bock habe am letzten Tag Autobahn zu fahren oder Stress mit der Strecke zu bekommen, habe ich gestern angefangen meinen Rückweg zu planen, sind zwar noch ca. 2000 km. Und aufgrund dessen habe ich schon wieder an die Firma gedacht und schlecht geschlafen, vermute ich. Ist halt so. Wenn ich morgen in Schweden bin, kann ich immer noch schauen, ob ich meine Strecke doch noch verändere. Dieses habe ich eigentlich so oder so jeden Abend gemacht. Aber heute erst einmal schauen. Heute Nacht war es auf jeden Fall draußen wärmer als ich morgens schon mal drinnen hatte. Heute Nacht hat es auch wieder geregnet, genau wie z. Z. auch wieder. Nachdem ich dann loskam hörte es dann gegen 8.30 Uhr auf zu regnen und die Temperaturen stiegen auf 16° an. Als erstes musste ich dann irgend wann auf eine kleine Fähre von Tangen nach Horn fahren um den Randsfjorden zu überqueren. Diese musste man noch direkt an Bord bezahlen. Dann fuhr ich weiter zu einem Zwischenziel, einer Ent- u. Versorgungsstation. Als ich hier alles erledigt hat fuhr ich noch ca. 1/2 Stunde um meine erste Pause um 10.30 Uhr einzulegen und meine erste kleine Mahlzeit und meinen 3. Tee zu mir zu nehmen. Nun fuhr ich gemütlich weiter und kam durch den Außenbereich von Lillestrøm, der mich durch gefühlte 20 Kreisverkehre durchführte. Als ich dann durch war, war ich froh, dass erst jetzt der Platzregen runter kam, denn nun fuhr ich auf einer 2-spurigen Straße mit 50 km/h und  Scheibenwischer auf vollpower und man hat trotzdem nicht viel gesehen. Dieser legte sich nach 5 Minuten und ich suchte mir einen ruhigen Platz zur nächsten Pause. Nachdem ich diese beendet hatte fuhr ich weiter und kam in noch 3 solche Schauer bzw. in ein anständiges Gewitter. Als es aufklarte und kurzfristig sonnig wurde, war ich dann auch gerade an der Brekke (Europas höchste Schleusentreppe). Hier schoss ich ein paar Fotos und fuhr dann noch eine weile im Regen, mal mehr mal weniger. Dann suchte ich mir wieder einen Stellplatz, in völliger Einöde und nur 3 km von der schwedischen Grenz. Dieses ist für dieses Jahr dann meine letzte Nacht ich Norwegen. 

Freitag 17. Juni 2022 (35. Tag / 316 km (11926 km) / morgens aufstehen um 7.25- Uhr bei innen 14° außen 12° / Wetter bei 12 - 21° / Himmel: Sonne mit vereinzelt Wolken, dann ohne Wolken u. dann durchgehende Wolkendecke bei 20° / Fahrtzeit: 8.14 - 16.51 Uhr / Durchschnitt in Fahrt 60 km/h-gesamt 39 km/h / Übernachtung in Horred auf 23 m)

Heute nach dem ich fertig war bin ich los gefahren um für dieses Jahr meine letzten 17 km in Norwegen zu fahren und um dann wieder nach Schweden einzureisen. Das erste Tourziel habe ich relativ schnell nach 65 km erreicht, die Straßen hier sind z. Teil auch wieder sehr gerade. Das Ziel war dann die Schleusenanlage Håveruds ( 4 Schleusenkammern, 9,9 m Höhenunterschied und die einzige Europas, bei der sich eine Straßen-, Eisenbahn- u. Wasserbrücke treffen) am Dalslands Kanal bei der ich in 2020 schon war, als ich nicht nach Norwegen reinkam. Da war aber nichts los und jetzt gab es eine ganze Mengen Touristen. Außerdem wurde der Ausflugsdampfer gerade zu dem Zeitpunkt hochgeschleust. Das habe ich mir natürlich bei strahlendem Sonnenschein angeschaut. Welches auch das Highlight des Tages war. Anschließend fuhr ich weiter zu den Trollhättefallen (Wasserfall), bei dem ich 2020 auch schon war und habe wieder einige Fotos gemacht z. T. von einer Plattform die mir wieder Angst bereitete. Dann ging es wieder weiter, habe mir 3 Kugeln Eis gegönnt, wovon eine super lecker war. Nun fuhr ich weiter mir einen Stellplatz zu suchen der erste war nichts, aber der zweit Stellplatz, ist im Ort, hinter einem Gebäude und mit WLAN. Abends fing es das zu regnen und es hat die halbe Nacht geregnet.

Samstag 18. Juni 2022 (36. Tag / 285 km (12211 km) / morgens aufstehen um 7.00- Uhr bei innen 20° außen 16° / Wetter bei 16 - 21° / Himmel: kompl. bewölkt aber es regnet nicht mehr, anschließend Auflockerungen und sonnig / Fahrtzeit: 8.34 - 16.31 Uhr / Durchschnitt in Fahrt 48 km/h-gesamt 36 km/h / Übernachtung in Dänemark in Frederikssund am Roskilde Fjord auf 2 m)

Heute morgen beim aufstehen war es nicht mehr am regnen, aber die Straße war auch nur halb trocken. Bin losgefahren und mein erstes Ziel war die Fähre von Helsingborg (Schweden) nach Helsingør (Dänemark) und ich kam auch passend an, ich brauchte nur bezahlen und konnte ca. 10 Minuten später auf die Fähre fahren. Zu diesem Zeitpunkt, schien die Sonne bei 21°. In Dänemark angekommen, bin ich ein paar Kilometer gefahren und mir dann einen Stellplatz zu suchen. Diesen fand ich dann auch in Frederikssund am Roskilde Fjord am Jachthafen.

Sonntag 19. Juni 2022 (37. Tag / 422 km (12633 km) / morgens aufstehen um 7.00- Uhr bei innen 17° außen 12° / Wetter bei 12 - 17° / Himmel: es ist morgens am gallern, so wie auch z. Teil in der Nacht, ab Nachmittag kam die Sonne raus/ Fahrtzeit: 8.38 - 17.30 Uhr / Durchschnitt in Fahrt 60 km/h-gesamt 48 km/h / Übernachtung in Mohrkirch auf 30 m)

Heute bin ich bei Regen losgefahren, und habe dann einige Kilometer gerissen, mal Autobahn, mal Landstraße aber gemütlich weg. Dann überfuhr ich irgend wann die Storebælt-Brücke und dann ging es weiter. Gegen 14.00 Uhr wurde das Wetter endlich besser und die Sonne kam raus. Um 15.39 Uhr reisten ich dann nach ein paar Tagen, an der Zahl 35, wieder nach Deutschland ein und suchte mir einen Stellplatz und zwar auf einem Parkplatz neben einem Restaurant wo man was warmes zu essen bekommt und ein o. mehr Bier trinken kann.

Montag 20. Juni 2022 (38. Tag / 326 km (12959 km) / morgens aufstehen um 7.00 Uhr bei innen 14° außen 10° / Wetter bei 10 - 21° / Himmel: bewölkt mit sonnigen Abschnitten, Nachmittags wieder sonnig / Fahrtzeit: 8.21 - 17.46 Uhr / Durchschnitt in Fahrt 52 km/h-gesamt 35 km/h / Übernachtung in Wischhafen-Neulandermoor auf 1 m)

Heute bin ich als erstes tanken gefahren, Diesel für 2,05 €, mein Gott ist das günstig in Deutschland. Ich habe in Schweden für knapp 2,70 € getankt. Dann bin ich von der Ostsee zur Nordsee rüber gefahren Richtung Husum. Habe dann die Nordsee gesucht, entweder ist es Verarschung, das es keine Gewässer ist, denn ich habe kein Wasser gesehen oder es liegt an der Klimaerwärmung. Dann fuhr ich weiter und habe noch ein paar mal nachgeschaut, aber kein Glück gehabt. Nun ging es wieder zur Fähre von Glückstadt nach Wischhafen, an der ich wie immer insgesamt eine Stunde warten musste. Während dessen habe ich mir ein Fisch-Restaurant gegooglet und telefonisch gebucht mit Stellplatz. Und alles war gut, als ich meine Fischplatte und mein Bier hatte, obwohl ich erst spät ankam.

Dienstag 21. Juni 2022 (39. Tag / * km (* km) / morgens aufstehen um *.*- Uhr bei innen *° außen **° / Wetter bei * - *° / Himmel: */ Fahrtzeit: *.* - *.* Uhr / Durchschnitt in Fahrt * km/h-gesamt * km/h / Übernachtung in * auf * m)

Heute

Mittwoch 22. Juni 2022 (40. Tag / * km (* km) / morgens aufstehen um *.*- Uhr bei innen *° außen **° / Wetter bei * - *° / Himmel: */ Fahrtzeit: *.* - *.* Uhr / Durchschnitt in Fahrt * km/h-gesamt * km/h / Übernachtung in * auf * m)
Voraussichtliches eintreffen Zuhause, auspacken und reinigen ;-(

Donnerstag 23. Juni 2022:
Abgabe des Wohnmobils ;-(
 

 

Info's
(das, was für mich wichtig und interessant war)

- Smartphone (NFC => kontaktloses Bezahlen): Um zu bezahlen mit NFC brauch man keine SIM-Karte im Smartphone um damit zu bezahlen, sollte aber zwischendurch mal online gehen (lt. meiner Bank). Hat super funktioniert.
- NFC: Ist in allen Ländern und überall möglich
- tanken, einkaufen usw.: überall mit Karte möglich
- Bargeld: habe ich nicht gebraucht, manchmal ist es so, wenn man Parkplätze oder anderes auf Vertrauensbasis bezahlen muss, muss man Vorort eine App laden und darüber bezahlen, habe ich aber auch nicht gebraucht

Norwegen-Info's

- Diesel: habe ich am günstigsten bei UNO-X (bis zu 4 Cent/Liter) getankt und war überall am günstigsten
- Diesel: Preis lag hier zwischen 2,04 € und 2,75 € (UNO-Tankstelle Gol: am 21. Mai 2,05 €/L und am 15. Juni 2,49 €/L)
- Ad-Blue: bei Cirkle K, Esso, YX an der Zapfanlage habe ich das für 1,30 €/Liter gesehen
- Ad-Blue: im Baumarkt habe ich 3,73 €/Liter bezahlt
- Tankstellennetz: ist gut ausgebaut, man brauch sich im Normalfall keine großen Gedanken machen. Fährt man aber mal ins Landesinnere spezielle Strecken, gibt es schon mal über 90 km keine Tankmöglichkeit
- Tankstellen: entweder sind sie mit Shop, wie bei uns oder es gibt nur die Zapfsäulen ohne was dabei
- Tankstellen: zahlen ausschließlich mit Karte am Automat
- Tankstellen: an jeder sieht man div. Personen Eis essen
- Mautstraßen: gibt es ohne Ende und es kommen ganz schöne Kosten zusammen (lieg bei 17 Tagen, bei ca. 70 €)
- Verkehrs-Infos: Sperrungen und Baustellen findet man unter www.175.no
- Fähren - Gebühren: gibt es ohne Ende und es kommen ganz schöne Kosten zusammen (lieg bei 13 Fährüberfahrten bei ca. 200 €, aber ich bin bei www.autopassferje.no angemeldet und da spar ich pro Fahrt 50% und die sind bereits abgezogen), kommt natürlich immer darauf an wie viele und welche Fähren man fährt)
- Fähren - Abrechnung: wird nicht mehr Vorort bezahlt sondern über das Kennzeichen abgerechnet, hierzu sollte man sich bei www.autopass.no falls man nicht bei www.autopassferje.no angemeldet ist, hatte glaube ich auch irgend welche Vorteile, unter anderem, dass man nicht Wochen nach seinem Urlaub eine Abrechnung bekommt. Hierrüber werden dann die Straßenmaut und die Fährgebühren abgerechnet.
- Espresso (doppelt): Tankstelle Cirkle K (3,29 €, bester Geschmack), YX (2,89 €, annähernd so gut wie bei Cirkle K), Shell (4,41 €, schmeckt am schlechtesten)
- Supermärkte, Cafés und überall anders: zahlen ausschließlich mit Karte
- Sprache: Der aller größte Teil der Norweger spricht Englisch und das meiner Beurteilung nach sehr gut (mein Englisch ist allerdings mies, aber ich komme immer klar)
- Übernachtungsplätze: Findet man überall, ist nur die Frage welche Ansprüche man hat. Also Parkplätze von Kirchen, Fußballstadien, Wanderparkplätzen und Skigebieten sind immer gute Plätze, meist nicht an der Hauptstraße und sehr ruhig. Sonst Fragen ist immer gut, bisher hat noch niemand nein gesagt.
- Eis: Es gibt an jeder Tankstelle Norweger die bei jedem Wetter und bei jeder Temperatur Eis essen
- PKWs: Hier fahre wirklich viele Oldtimer und Ammi-Schlitten rum
- PKWs: Tesla fahren hier ohne Ende rum, deswegen gibt es auch überall Elektro-Tankstellen und nicht nur an Tankstellen sondern auch an Supermärkten, da kommt es schon mal vor, das da so 20 Stück vorhanden sind.
- freies WLAN: gibt es in Supermärkten, Tankstellen, öffentlichen Gebäuden aber nicht bei jedem, muss man einfach ausprobieren und oft im Gebäude sein.
- Norweger: Wenn die Norweger Sonnenbrillen tragen, tragen sie welche mit verspiegelten Gläser und bunt, wie man das von den Skifahrerbrillen kennt.
- SAT-Empfang: oft sehr schwierig wenn man sich an den Fjorden aufhält

Finnland-Info's

- Diesel: der Preis liegt bei 2,26 - 2,29 € (nach 2 maligem tanken)
- Tankstellennetz: es gibt mindestens alle 60 - 80 km eine, dann aber evtl. nur mit Kartenzahlung
- Tankstellen: zahlen am Automat mit Bargeld oder Karte, an ausgewählten Zapfsäulen auch an der Kasse mit Bargeld oder Karte
- Tankstellen: an jeder sieht man div. Personen Eis essen
- Mautstraßen: keine (nur evtl. einige wenige Autobahnen)
- Fährgebühren: keine
- Espresso: gibt's nur ganz selten mal, meist gibst Kaffee entweder normal oder stark und der starke kostet der Pott zwischen 2,20 und 2,50 €
- Tankstellen: entweder sind sie mit  Shop, sind aber die wenigsten oder es gibt nur die Zapfsäulen ohne was dabei oder es ist ein Supermarkt oder ein Restaurant dabei.
- Supermärkte: zahlen wie bei uns mit Bargeld oder Karte oder am Zahlautomat
- Sprache: nur ein geringer Teil der Finnen spricht Englisch und dann auch nur so gut/schlecht wie ich.
- SAT-Empfang: meist kein Problem

Schweden-Info's

- Diesel: Preis lag hier bei 2,50 € (ein mal getankt)
- Tankstellennetz: ist gut ausgebaut, man brauch sich im Normalfall keine großen Gedanken machen.
- Tankstellen: zahlen ausschließlich mit Karte am Automat
- Tankstellen: an jeder sieht man div. Personen Eis essen
- Mautstraßen: keine
- Fährgebühren: keine
- Espresso (doppelt): Tankstelle 2,88 €, habe nur einen getrunken
- freies WLAN: gibt es in Supermärkten, Tankstellen, öffentlichen Gebäuden aber nicht bei jedem, muss man einfach ausprobieren und oft im Gebäude sein.
- Sprache: Der aller größte Teil der Schweden spricht Englisch und das meiner Beurteilung nach gut (mein Englisch ist allerdings mies, aber ich komme immer klar)
- SAT-Empfang: meist kein Problem

Gruß!
                       Omme